#pöbelfreiisheutnicht

Theoretisch (und eigentlich auch praktisch, wenn ich es mir recht überlege) ist heute Donnerstag. Da hatten wir – also ich, aber ich spreche hier ja für alle – uns vorgenommen ganz unpöbelig durchs Lebens zu gehen und uns an den Blümchen und Bienchen zu erfreuen.
Löblicher Gedanke, sehr löblich! Aber manchmal gibt einem das Leben Zitronen und dann hat man Tequila und Salz  einfach nicht zur Hand. Shit happens! Und heute kann ich gar nicht so viel Tequila trinken, wie ich kotzen möchte. Klinge ich jetzt irgendwie nach Grumpy Cat?


Ich könnte mich jetzt über Makler und Banken und Menschen im Allgemeinen auslassen, aber seien wir mal ganz ehrlich: das Ergebnis bleibt das gleiche. Ich aß einen Dominikaner und trank einen groooooßen Milchkaffee. Es war geil. Aber es half nicht unbedingt.
Und jetzt?! Jetzt klinge ich auch noch kannibalistisch! Obwohl ich einfach ein dreieckiges Stück Torte mit Nuss und Marzipan aß! Und ich finde keine Fotos! Jesses Maria! Ist es denn zu fassen?!

Und wo wir (also ich) jetzt schon dabei sind zusammenhangslos rumzupöbeln, kann ich meinen Grundsatz „Ein Thema pro Beitrag“ auch direkt über Bord werfen. Und ihm langsam dabei zusehen, wie er – wie einst die Titanic – in den kalten Fluten versinkt.
Melodramatisch?! Ja! Und?
Ha! Und da „melodramatisch“ nun auch mein Stichwort ist, kann ich fast behaupten ein Teil des zerstückelten, roten Fadens wieder aufgenommen zu haben. Take that fehlender Zusammenhang! In da face!
Seit Tagen, ach was! Wochen!, überlege ich mir nun schon, ob es sinnvoll wäre, den Worten, die sich manchmal irgendwo zwischen Gehirn und Kopfhaut bilden, klein bei zu geben, sie aufs Papier zu bringen (ja, ja, in die Tastatur zu hämmern… Aber wie hört es sich schöner an?! Hm?!) und hier an dieser Stelle einfach rauszuhauen.
Nun weiß man aber nie so genau, was die Worte vorhaben. Sie kriechen durch den Kopf und nehmen gar nicht erst den Umweg durchs bewusste Verstehen und wenn ich mir den abgeschlossenen Text dann durchlese, handelt es sich meist um pure Fiktion (#hihisiehatfiktiongesagt).
Aber hat Fiktion Platz auf dem Blog? Der ist ja eigentlich autobiographisch! Wie trennt man Autobiographie und Fiktion deutlich voneinander? Es kann ja nicht angehen, dass mein Mann sich wieder mal her verirrt und irgendwas von ominösen „er“s und „sie“s liest und denkt da wäre was am Gange mit dem Postboten. Oder Klempner. Oder sonst wem. Männer können da ja plötzlich eine ganz ausschweifende Fantasie haben. Und wenn ich den erwische, der zu verantworten hat, dass man Phantasie neuerdings „Fantasie“ schreibt, dann mache ich den einfach kalt!

So! Schluss! Ende! Aus! Ich gehe meine gute Laune suchen….

EDIT: Gefunden!!! Hat sich hier versteckt, der Lümmel!