Das Krähennest

Es ist doch faszinierend, dass trotz ähnlicher Gen-Mischung und lang anhaltender Sozialisation einer ganz anders geraten kann, als die anderen.
Eine große Enttäuschung würde meine Tante das nennen. Aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, was mein Krähentum dann doch eindeutig widerlegen würde.

Und das muss nun niemand verstehen – ich spare mir das auch.

Ich präsentiere: den Grinch

Das Monster hat sich glücklicherweise verzogen. Irgendwann zwischen einer Folge Pettersson und Findus zum Abendessen und dem Schmücken des Weihnachtsbaums hat es sich verabschiedet. Natürlich nicht ohne mit verschränkten Armen genervt die Augen zu verdrehen, nochmal „Mennooooo“ zu seufzen und schließlich die Tür hinter sich zuzuknallen.

Nun weiß ich nicht, ob es ein Racheakt des vertriebenen Monsters ist, oder es schlicht und einfach durch das Zusammenzählen der freien Zeit zur Weihnacht geschah, aber: nun ist der Grinch da. Er sitzt grün und zottelig und miesepetrig unterm Weihnachtsbaum und manchmal schmeißt er einen der schönen Holzanhänger hinunter.
Soll er meinetwegen da sitzen bleiben, ich werde Weihnachten ja sowieso kaum Zuhause sein und ihm Gesellschaft leisten können.

Unvernunft die Zweite

Nein, es war definitiv nicht vernünftig sich in die Kommentare unter dem Ghostbusters-Trailer zu verirren… Definitiv. So viel Schokolade kann man gar nicht essen, um die Existenz so vieler Hinterwäldler-Männer vergessen zu machen. Geht einfach nicht.